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Campus Karlsruhe

Transformation aufbauen

Die Fiducia & GAD entwickelt ihren Verwaltungssitz in Karlsruhe weiter zum Campus. Eine Investition in die Zukunft, die nach dem Innovationsforum in Münster und der Innovationswerkstatt in München jetzt auch an diesem Standort vernetztes und agiles Arbeiten auf ein neues Niveau hebt. Der erste von drei Bauabschnitten konnte Ende des Jahres planmäßig abgeschlossen werden.

Ein gutes Drittel ist bereits geschafft: Rund zwei Jahre nach dem Spatenstich im Dezember 2017 stehen die beiden ersten Neubauten. 335 Beschäftigte haben dort inzwischen ihren neuen Arbeitsplatz bezogen. „Wenn Ende 2021 der Campus fertiggestellt ist, bietet er in den fünf neuen und zwei bestehenden Gebäuden Platz für insgesamt 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, berichtet Matthias Kraus, Abteilungsleiter Facility Management.

Rund 112 Millionen Euro investiert das Unternehmen in die Fortentwicklung seines Karlsruher Standortes. Die Grundfläche von 27.400 Quadratmetern bleibt unverändert, „damit wir keinen zusätzlichen Boden versiegeln müssen“. Schließlich spielen auch nachhaltiges Handeln und der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen eine wichtige Rolle bei dem Großprojekt. Die energieeffizienten Neubauten sollen ein Musterbeispiel für nachhaltiges Bauen sein. „Wir streben an, dass sie von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mindestens mit dem Gold-Zertifikat auszeichnet werden“, sagt Matthias Kraus.

Was sich der IT-Dienstleister vor allem von dem neuen Campus verspricht: näher zusammenzurücken – räumlich wie strukturell. Nicht nur mit Blick auf die Beschäftigten, die zurzeit noch über mehrere Standorte in Karlsruhe verteilt arbeiten. Matthias Kraus: „Unser Ziel ist es, eine attraktive, gesundheits- wie leistungsfördernde Arbeitsumgebung zu schaffen, die bereichsübergreifendes und flexibles Arbeiten ermöglicht.“ Damit wird der Campus zu einem zentralen Baustein der Transformation, zum Katalysator und Piloten des umfassenden Kulturwandels der Fiducia & GAD.

Den architektonischen Rahmen formen geradlinige sechsgeschossige Baukörper, umhüllt von einem fein reflektierenden weißen Blechkleid. „Klassisch, prägnant, klare Kante“, fasst der 53-jährige Facility Manager zusammen. „Eine zeitlose Hülle mit einer maximalen Anzahl von Fenstern, die möglichst viel Tageslicht spenden“, ergänzt Innenarchitektin Jenny Gros. So geradlinig das äußere Erscheinungsbild, so facettenreich das Innenleben: Es speist sich aus einem breiten Spektrum von Farben, Materialien und Formen, von formal bis lässig.

Den Mittelpunkt des Areals bilden Campus Hub und Campus Platz, die bestehende und neue Gebäude miteinander verbinden. Neben Foyer, Ausstellungsfläche und einem Bistro beherbergt der Hub verschiedene Konferenz- und Besprechungsräume. „In den Neubauten vergrößern wir die Kommunikationsflächen um mehr als das Doppelte. Neben klassischen Besprechungsräumen gibt es dort Räume für Thinktanks und Collaboration, eine Arena ebenso wie möblierte Nischen für Kurzbesprechungen“, erläutert die 34-Jährige. Pavillons auf dem begehbaren begrünten Dach erlauben Meetings im Freien.

Außerdem werden unkonventionelle Ruhe- und Rückzugsräume zum Energietanken oder kreativen Brainstorming geschaffen, beispielsweise ein Billard- und ein Kaminzimmer sowie ein Fitnessraum. Das Eltern-Kind-Büro ermöglicht Müttern und Vätern bei einem akuten Betreuungsengpass, ihren Nachwuchs zu beaufsichtigen. Die buchstäblich bunte Vielfalt spiegelt sowohl New-Work-Trends wider als auch Wünsche und Bedürfnisse der Beschäftigen. Jenny Gros: „Wir möchten, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen. Deshalb haben wir in Workshops abgefragt, was ihnen wichtig ist.“

Die überwiegend offenen Arbeitsplätze sind in Zweier- oder Vierer-Modulen angeordnet. Auch die Führungskräfte sitzen in der offenen Fläche bei den Mitarbeitern. Diese Raumstruktur soll nicht nur die Kommunikation fördern, sie erlaubt auch unkompliziertes Desk Sharing. Projektteams können so bei Bedarf nah zusammenrücken. Ein weiteres Plus: Dank der Ausstattung mit einem Monitor inklusive Kamera und Lautsprecher sind an jedem Platz „Webmeetings on the fly“ möglich. Mittelfristig werden Softphones, also Bildschirmtelefonie, die Festnetztelefone ersetzen. „Der neue Campus“, ist Matthias Kraus überzeugt, „macht uns fit für die Zukunft. Er versetzt uns nicht nur in die Lage, wirtschaftlicher und nachhaltiger zu agieren. Er macht uns auch als hoch attraktive Marke erlebbar – und stärkt so unsere Position im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte.“

Matthias Kraus
Matthias Kraus
Abteilungsleiter Facility Management
„Unser Ziel ist es, eine attraktive, gesundheits- wie leistungsfördernde Arbeits- umgebung zu schaffen, die bereichsübergreifendes und flexibles Arbeiten ermöglicht.“
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Jenny Gros
Jenny Gros
Innenarchitektin
„In den Neubauten vergrößern wir die Kommunikations- flächen um mehr als das Doppelte. Neben klassischen Besprechungsräumen gibt es dort Räume für Thinktanks und Collaboration, eine Arena ebenso wie möblierte Nischen für Kurzbesprechungen.“
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Fakten Campus

Baubeginn: Ende 2017
Geplante Fertigstellung: Ende 2021
Status: 2. und 3. Bauabschnitt in der Bauphase
Grundfläche: 27.400 Quadratmeter
Bruttogeschossfläche: 49.300 Quadratmeter
Anzahl Arbeitsplätze: 1.400 verteilt auf 5 Neubauten und 2 bestehende Gebäude
Kapazität Neubauten: 982 offene Arbeitsplätze, 72 Mehrwertmodule, 81 Räume mit zentralen Funktionen

Fakten Campus

Baubeginn:
Ende 2017
Geplante Fertigstellung:
Ende 2021
Status:
2. und 3. Bauabschnitt in der Bauphase
Grundfläche:
27.400 Quadratmeter
Bruttogeschossfläche:
49.300 Quadratmeter
Anzahl Arbeitsplätze:
1.400 verteilt auf 5 Neubauten und 2 bestehende Gebäude
Kapazität Neubauten:
982 offene Arbeitsplätze, 72 Mehrwertmodule, 81 Räume mit zentralen Funktionen