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Steuerungsplattform

Läuft!

Mit der neuen modularen Steuerungsplattform können die Genossenschaftsbanken in Zukunft die wachsenden regulatorischen Anforderungen deutlich leichter und komfortabler erfüllen. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Der gesamte Finanzsektor ist im Umbruch. Die zunehmende Regulierung und die Digitalisierung standen schon vor zwei Jahren in einer Umfrage der Unternehmensberatung PwC ganz weit oben auf der Agenda der Banken. Seitdem ist der Druck nicht kleiner geworden. Im Gegenteil. Neue Herausforderungen sind dazugekommen. Niedrig- und Negativzinsen zwingen die Banken, andere Erlösquellen zu suchen und noch effizienter zu arbeiten, um Kosten zu sparen. Hinzu kommen der zunehmende Wettbewerb von Nichtbanken und das veränderte Verhalten der Kunden.

Während viele Banken in diesem Umfeld vor allem darauf achten, dass die Ansprache des Kunden im Internet hip und aktuell ist, genießen die Plattformen für die Abwicklung der internen Vorgänge einer Bank oft deutlich weniger Aufmerksamkeit. „Es muss sein, bringt aber im Gegensatz zu einer gut gemachten Kundenplattform nicht einen Kunden mehr“, weiß Bernd Trostel, Leiter des Kundenservice bei der Fiducia & GAD.

Dabei sind gerade die internen Abläufe mittlerweile mit die größten Herausforderungen im täglichen Geschäft. Nationale und internationale Regularien und Vorgaben werden umfangreicher und müssen schneller erfüllt werden. Die verschiedenen Finanzaufsichten fordern zunehmend einheitliche und funktionsübergreifende Berichtsinhalte und Kennzahlen. Bankenaufsicht, Stake- und Shareholder verlangen mehr Reports mit einer erheblichen Detailtiefe und setzen enge Zeitfenster für die Berichterstattung. Das erfordert ein effektives internes Berichtswesen.

Mit manuellen Erfassungen und Auswertungen lassen sich diese Anforderungen schon lange nicht mehr in dem geforderten Umfang und in der geforderten Zeit umsetzen. Die IT wird somit zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor für die Zukunft der Banken.

„Die Systeme für das Accounting und das Meldewesen müssen nicht unbedingt nach außen schick daherkommen“, sagt Trostel. Aber sie müssen innen „schick“ sein. „Das bedeutet: Die Zahlen müssen stimmen, sie müssen richtig und schlüssig und die Prozesse optimiert sein. Es muss laufen“, fasst Trostel die Anforderungen zusammen.

Dass die Anforderungen der Aufsichtsbehörden erfüllt werden, dafür sorgt die modulare Gesamtbanksteuerungsplattform der Fiducia & GAD. Sie unterstützt die Bank in umfassender Weise, um den steigenden aufsichtsrechtlichen Herausforderungen zu begegnen. Das Ziel ist es, durch umfangreiche Analysefunktionen und ein weitgehend automatisiertes Reporting die notwendige Transparenz herzustellen. „Der größte Vorteil einer gemeinsamen Plattform für das Meldewesen, das Accounting und perspektivisch für das Controlling sind in sich schlüssige und konsistente Daten“, erklärt Trostel.

Bernd Trostel
Bernd Trostel
Leiter des Kundenservice
„Der größte Vorteil einer gemeinsamen Plattform für das Meldewesen, das Accounting und perspektivisch für das Controlling sind in sich schlüssige und konsistente Daten.“
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Die fünf Plattformziele

  • Prozessoptimierung und Automatisierung

    Die modulare Steuerungsplattform für die Bereiche Accounting und Meldewesen sowie Banksteuerung und MaRisk-Reporting erzeugt die Kennzahlen und Reports in großen Teilen automatisiert und führt Plausibilitätsprüfungen durch. Die Qualität der Daten wird überwacht und transparent dargestellt. Durch den Wegfall eines Großteils der manuellen Eingaben und Prüfungen lassen sich die Anforderungen schneller umsetzen. Das entlastet die Mitarbeiter und erhöht die Qualität der Meldungen.

  • Integrierter Datenhaushalt und Methodengleichheit

    Eine Schwierigkeit waren in der Vergangenheit oft die Konsistenz und die Einheitlichkeit der Daten. Vergleichbare Kennzahlen aus dem Accounting, dem Meldewesen und der Banksteuerung werden jedoch mittlerweile von der Aufsicht eingefordert. Mit der Steuerungsplattform verfügen Banken über eine solche einheitliche Datenbasis. Das führt zu abstimmbaren Daten und Kennzahlen.Ein konsistentes Reporting ohne Widersprüche reduziert damit nicht nur die internen Abstimmungen und den manuellen Abgleich, sondern auch die Nachfragen von außen. Zusätzlich lassen sich verschiedene Szenarien kalkulieren und deren Auswirkungen auf regulatorische Kennzahlen simulieren. So können Maßnahmen schon im Vorfeld abgestimmt und eingeleitet werden.

  • Flexibilität und Individualisierung durch eine modulare Architektur

    Immer kürzere Umsetzungszyklen bei neuen Vorgaben sind mittlerweile die Regel. Permanent müssen die Berichte angepasst werden. Das erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Standardisierung. Gleichzeitig wollen die Banken jedoch mehr Individualisierung, um sich vom Wettbewerber abheben oder spezifische Eigenheiten ihres Geschäfts und ihre Größe berücksichtigen zu können. Die Plattform unterstützt die Bank bei ihren Wahlrechten im Meldewesen, um zum Beispiel das Kreditausfallrisiko zu berechnen, und in ihren unterschiedlichen Rollen, etwa als Mitglied einer Sicherungseinrichtung. Hier lassen sich in den notwendigen Simulationsrechnungen die Auswirkungen von Geschäften zwischen Mitgliedern einer Sicherungsgemeinschaft auf die Eigenmittelanforderungen separat bestimmen, ohne diese Sachverhalte individuell und damit aufwendig programmieren zu müssen.

  • Erfüllung der regulatorischen Anforderungen

    Die kontinuierlich steigenden, immer komplexer werdenden und zeitlich eng getakteten regulatorischen Anforderungen wirken sich seit Jahren beständig auf das Geschäft der Banken aus. Die Anforderungen hinsichtlich der CRR-II-Vorschriften und die neue FinStabDEV der Bundesbank sind hier nur zwei Beispiele. Ziel der Plattform ist es, dass sich die Banken nur noch um die Pflege der granularen Daten im Kernbankverfahren kümmern müssen.

  • Individualisierbare Analysen und Reporting

    In der Vergangenheit haben die Aufsichtsbehörden ihre Anforderungen an das Reporting massiv ausgeweitet. So müssen etwa Berichte zum Marktpreisrisiko monatlich und nicht mehr quartalsweise erstellt werden. Die Steuerungsplattform stellt die notwendigen Analyse- und Reporting-Funktionen bereit und ermöglicht Abstimmungen zwischen Berichten und Kennzahlen verschiedener Bereiche oder Zeiträume.

    Die Plattform lässt grundsätzlich Simulationen von zukünftigen Gesetzesänderungen wie CRR II oder eines erweiterten Meldeumfangs zu. So wird es relativ leicht möglich sein, in einer Parallelrechnung einer Bank aufzuzeigen, was es bedeutet, zum Beispiel im FINREP-Umfeld vom Data-Point-Meldeschema auf das Simplified-Schema zu wechseln, obwohl die Bank die entsprechenden gesetzlichen Schwellenwerte noch nicht erreicht hat. Das hilft den Verantwortlichen in der Bank, geschäftspolitische Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig minimiert die automatische Erstellung für die Mitarbeiter den Aufwand, Analysen manuell zu erstellen.